Systemische Aufstellarbeit

Innerhalb der systemischen Aufstellarbeit erfahren wir unsere Persönlichkeit mit unseren Lebensthemen immer in Wechselbeziehung zu einem generationsübergreifenden Familiensystem, zur Gesellschaft, zur Natur, zu einem größeren Ganzen.

Familiensystemisch betrachtet sind wir alle Teile einer „Familienseele“, der Seele, die Generationen umfasst, in der jeder unbewusst das Schicksal des anderen kennt und als „seelisches Erbe“ in sich trägt.

Verdrängte Lebensthemen unserer Vorfahren, ungelöste Konflikte des Familiensystems, familiäre Verstrickungen wirken in den Familienangehörigen in belastender Weise fort. Viele körperliche und seelische Beschwerden wie Minderwertigkeitsgefühle, Depressionen, Ängste, Autoaggressionen, Gewalt, Traumata, Süchte und Erkrankungen haben ihre Wurzel in dem Schicksal der Eltern und Großeltern, usw. Das 20. Jahrhundert mit seinen zwei Weltkriegen, dem Nationalsozialismus, Holocaust, Flucht, Vaterlosigkeit, einem geteilten Deutschland hat unsere Vorfahren geprägt und damit uns auch.
Begeben wir uns auf die „Spuren unserer Familiengeschichte“, eröffnen sich für uns selbst ganz neue Sichtweisen und Perspektiven.
( siehe auch: Wir Kinder der Kriegskinder )

Forschungsergebnisse der Transgenerationalen Traumaweitergabe besagen, dass Folgegenerationen der Kriegs-, Holocaust-, Flucht- und Folteropfer trotz fehlender eigener Erlebnisse typische traumatische Folgeerscheinungen wie die ihrer Eltern und Großeltern tragen.

Für diese Übertragungen gibt es genetische Erklärungen sowie die Theorie des englischen Biologen Sheldrake über unsichtbare Energiefelder, die Informationen enthalten, über Zeit und Raum zirkulieren und jederzeit aufgenommen werden können. Innerhalb der Systemischen Aufstellarbeit sind die Stellvertreter mit diesen Energiefeldern verbunden und erfahren über das „wissende Feld“ nach Albrecht Mahr die tieferen ursächlichen Zusammenhänge der „aufgestellten Problematik“ einer Person. Aufstellungsprozesse geben Raum, in die Tiefe unserer Seele zu schauen und hinzuspüren, das Wesentliche zu erfassen und Heilungsschritte zu erfahren.

Meine systemische Aufstellarbeit

In meine systemische Aufstellarbeit fließen meine gestalt- und körpertherapeutischen Methoden, meine psychotherapeutischen Kenntnisse, meine spirituelle Ausrichtung, mein Wissen über alternative Heilmethoden und Rituale ein.

Mein Schwerpunkt liegt in der Einzel- und Paararbeit, im Supervisionsangebot und in der Arbeit mit Angehörigen für deren Kinder.
Auch Aufstellungen für Tiere sind möglich

Meine Aufstellungsinhalte sind:

Diese Angebote sind ein- und mehrmalig und auch als fortlaufende therapeutische Methode gedacht.
Ebenso biete ich abendliche Gruppenaufstellungen, familiensystemische Workshops und Vorträge an, die ich auch gerne in Einrichtungen und Praxen veranstalte.

In der Einzelarbeit erarbeiten und benennen die nach Lösung suchende Person und ich deren jeweilige Problematik und Wünsche der Veränderung. Wir legen mit Hilfe verschieden farbiger Matten und Symbolen diese Thematik in den Raum. Als Stellvertreterin eröffnen sich mir im Laufe des Aufstellungsprozesses über Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken und innere Bilder in Kontakt zu dem wissenden Feld die zugrunde liegenden unbewussten, abgespaltenen Inhalte der aufgestellten Person und deren Problematik. Dieser sich entwickelnde Bewusstwerdungsprozess setzt enorme Heilungskräfte frei. Lösungen entfalten sich in ganzheitlicher Weise. Parallel zu meinem Stellvertreterprozess bin ich im Kontakt und Gespräch mit der jeweiligen Person. Besonders in der Arbeit mit dem inneren Kind beziehe ich die Person gerne in den Aufstellungsprozess mit ein, damit sie über das eigene Spüren bewusst werdende Gefühle der Kindheit in heilsamer Weise neu integrieren kann. In Traumaaufstellungen arbeite ich überwiegend als Stellvertreterin für die emotionale und körperliche Belastung der jeweiligen Person, so dass diese aus der Distanz zu der eigenen Problematik sich geschützt und sicher fühlen kann. Verbunden mit den „wissenden Heilungsenergien“, meiner Ausrichtung auf die körperlichen Prozesse und die innere gefühlte Realität, mit der Unterstützung von Ressourcen und Wahlmöglichkeiten werden heilende Prozesse wirksam.

Innerhalb der Aufstellungsprozesse geht es immer wieder um Bewusstwerdung, Akzeptanz, Integration und persönliches Wachstum zu mehr Authentizität, Achtsamkeit, Mut, Liebe, Verantwortung und Gesundheit. Es erfordert immer wieder Mut, sich der Vergangenheit zu öffnen, achtsam im Hier und Jetzt zu sein und die eigenen Träume und Visionen in die Zukunft zu bringen.

Es ist mir ein Herzensanliegen, Menschen zu ermuntern, sich von ihrem Leiden zu befreien und darin zu stärken, das eigene Leben und das Leben anderer lebenswert zu gestalten. Mit den folgenden Worten von Mahatma Gandhi fühle ich mich sehr verbunden. „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“.

Vortrag: Was in uns weiter wirkt

Generationübergreifende Traumata und lösende Kräfte
Innerhalb des Vortrages veranschauliche ich die Wirkungsweise erlebter Traumata über Generationen hinaus sowie deren Möglichkeiten zur Auflösung.

Einige Buchtitel zum tieferen Verständnis: